Coronavirus (SARS-CoV-2) 16. Woche 2020 - Tourbutler ihr Reisebegleiter

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Coronavirus (SARS-CoV-2) 16. Woche 2020

Coronavirus Infos > Corona - Wochen
19. April 2020
Grönland ist wieder Corona-frei – doch damit beginnt das Problem erst richtig
In Grönland sind als erstem Ort auf der Welt alle registrierten Covid-19-Patienten wieder genesen. Nun ist es Zeit für die Lockerung der harten Restriktionen. Doch die richtige Ausstiegsstrategie zu finden, könnte hier eine noch heiklere Mission werden als anderswo.


18. April 2020
USA verbieten Corona-"Wundermittel" - knapp 3450 neue Corona-Fälle in Deutschland
Die Coronavirus-Pandemie hält die Welt weiterhin in Atem: Mehr als zwei Millionen Menschen sind weltweit bereits mit dem Virus infiziert - knapp 138.000 davon in Deutschland. Um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, haben die Länder der Welt teils sehr strenge Regeln aufgestellt. Alle neuesten News zur Coronavirus-Epidemie finden Sie im Ticker von FOCUS Online.


17. April 2020
+++ Trotz weltweiter Maßnahmen gegen das Coronavirus gibt es den Daten der Johns-Hopkins-Universität zufolge mittlerweile rund 150.000 registrierte Corona-Tote. Die Zahl der weltweit nachgewiesenen Infektionen hat die Marke von 2,2 Millionen überschritten. Die meisten Todesfälle infolge der Coronavirus-Pandemie gab es der Hochschule in Baltimore zufolge bislang in den USA (34.000), Italien (23.000), Spanien (19.000), gefolgt von Frankreich und Großbritannien. Wie aktualisieren regelmäßig unsere Übersicht: Wie sich das Coronavirus in Europa ausbreitet.

16. April 2020
+++ Coronavirus: Die Entwicklungen  +++
Nach NRW weicht auch Rheinland-Pfalz vom Beschluss der Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin ab und erlaubt mehr Geschäften, wieder zu öffnen. Deutschland stellt sich hinter die WHO – und in den USA sind nun mehr als 30.000 Menschen an Covid-19 gestorben. Die wichtigsten Entwicklungen in unserem Newsblog.


15. April 2020
Wegen Corona:                                             Tierpark plant Notschlachtung von Deutschlands größtem Eisbären

© dpa Eisbär Vitus, Deutschland größter Eisbär und Vater vom Berlins Eisbären Knut, schwimmt in seinem Becken in Neumünster.
Deutsche Zoos und Tiergärten hatten bereits vor ein paar Wochen vor finanziellen Engpässen wegen der Corona-Krise gewarnt. Der Tierpark Neumünster in Schleswig-Holstein kämpft durch die Zwangsschließung ebenfalls um seine Existenz. Daher haben die Verantwortlichen Notpläne für das Schlachten der Tiere erarbeitet und veröffentlicht.
Zu den prominentesten Bewohnern in Neumünster gehört der 3,60 Meter große Eisbär „Vitus“. Der Vater von Berlins Eisbärenlegende „Knut“ wird von der Notschlachtung nicht verschont. „Im Fall des Falles würde der Eisbär zuletzt auf die Schlachtbank komme“, sagte Zoodirektorin Verena Caspari.

Keine Einnahmen durch Corona-Krise
Hintergrund ist, dass der Tierpark zurzeit keine Einnahmen durch Besucher hat und ausschließlich durch Spenden am Leben erhalten wird. „Wir sind ein Verein“, erklärte Caspari. „Wir bekommen keine städtischen Gelder, und alles, was wir bis dato an Landesgeldern beantragt haben, ist noch nicht eingetroffen.“


14. April 2020
Ausbruch an russischer Grenze:  Chinas hat eine neue Front im Kampf gegen Corona
Nachdem die Coronavirus-Ausbreitung im Inland weitgehend bekämpft werden konnte, wappnet sich China nun gegen einen Ausbruch in der Grenzregion zu Russland.
China bereitet sich im Nordosten des Landes auf einen erneuten Coronavirus-Ausbruch vor. Von landesweit 89 Neuinfektionen seien 86 auf Einreisende zurückzuführen. Das chinesische Staatsfernsehen berichtet, dass von den eingeschleppten Infektionen in Großteil in der Provinz Heilongjiang aufgetreten sei. Die Provinz grenzt im Norden und Osten an Russland. Die lokale Regierung hat ein Bürogebäude zu einem provisorischen Krankenhaus umgebaut, das bald 600 Patienten mit leichten Symptomen werde aufnehmen können, sagte die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Der Landweg durch die Region war zu einer der wenigen Optionen für chinesische Staatsbürger geworden, nachdem Russland alle Flüge nach China gestoppt hatte. Nachdem die Krankheit im Inland weitgehend bekämpft werden konnte, hat China die Bewegungseinschränkungen langsam gelockert. Allerdings gibt es Befürchtungen, dass ein Anstieg der importierten Fälle eine zweite Welle von COVID-19 auslösen könnte.


13. April 2020
Corona in Russland:  Selbstisolation auf der Datscha
In Russland ist die Zahl der Corona-Infizierten vergleichsweise gering - doch sie steigt auch hier stetig. Viele Datscha-Besitzer flüchten deswegen von Moskau ins vermeintlich sichere Umland der Hauptstadt. Willkommen sind sie dort aber nicht.
Mit dem Handy folgt Ekaterina ihrem Sohn und ihrem Neffen, Andrej und Maxim, durch den Garten. Filmt, wie die beiden Jungen auf dem schmalen, gepflasterten Weg herumhüpfen – über mit Kreide aufgemalte Kästchen und Linien. "Das ist ein Hindernisparcours – nicht nur für Kinder, sondern auch für das Coronavirus", sagt Ekaterina. "Er ist sehr schwer zu bewältigen. Die Kinder schaffen das – aber das Coronavirus kommt hier ganz sicher nicht durch."

"SUPERSPREADER" IM ELSASS
Auf einem Kirchenfest steckten sich mehr als 2000 Menschen an - wie konnte es dazu kommen?
Ischgl als Corona-Hotspot – mittlerweile bekannt. Ein viel größerer Infektionsherd liegt allerdings in Mulhouse. Mit einem Kirchentreffen dort werden bislang über 2500 Infektionen in Verbindung gebracht, sogar in West-Afrika. Eine Rekonstruktion der fatalen Versäumnisse.


Als die Beamten des französischen Gesundheitsamts die Gefahr bemerken, ist es schon zu spät.
Es ist der 29. Februar 2020. Eine Frau aus der Gegend von Mulhouse im südlichen Elsass ist positiv auf Covid-19 getestet worden. Eine gute Woche zuvor haben ihre beiden kleinen Kinder in Begleitung der Großeltern das Fastentreffen einer evangelikalen Freikirche in der Stadt besucht. Die Beamten versuchen Infektionsketten nachzuvollziehen und kontaktieren zunächst die Mitarbeiter der Kinderbetreuung während des Kirchentreffens. Da stellt sich heraus: Einige von ihnen zeigen bereits typische Krankheitssymptome.
„In diesem Moment wurde uns klar: Wir hatten eine Bombe mit Zeitzünder vor uns“, wird der Epidemiologe Michel Vernay später zu Protokoll geben. Und: Es gab kaum noch eine Chancen, die Explosion zu stoppen. „Wir waren überwältigt.“
Mindestens 17 Teilnehmer sind gestorben.
Beim Versuch, die dynamische Ausbreitung des Corona-Virus nachzuvollziehen, rücken sogenannte Superspreader zunehmend ins Zentrum der Aufmerksamkeit: Große Infektionsherde, die wie Brandbescheuniger gewirkt haben. Der Tiroler Wintersportort Ischgl etwa hat als Virenschleuder traurige Berühmtheit erlangt. Hunderte Skiurlauber aus mehreren europäischen Ländern haben sich im Februar und März über Woche hinweg nachweislich hier angesteckt.
Ein noch größerer Infektionsherd unmittelbar an der deutschen Grenze ist hierzulande aber nach wie vor vergleichsweise unbekannt: Das Kirchentreffen von Mulhouse.
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